Logo Oberbergs-Zwerge
GrafikbausteinGrafikbausteinGrafikbaustein
Grafikbaustein
PEKiPZwergensprache ButtonFlinke Flöhe ButtonÜber Mich ButtonGrafikbaustein

Kontakt

 

Silvia Eckl
Tel.: 02261/805998

info@oberbergs-zwerge.de

 

PEKiP Buttons Termine / Anmeldung Zwergensprache Informationen zu Zwergensprache Kursarten Zwergensprache Häufige Fragen

Häufige Fragen

Lernen die Kinder nicht auch so sprechen? Das braucht man doch nicht! „Ich verstehe mein Kind auch so!“

Natürlich stimmt das. Es wird keineswegs angezweifelt, dass Kinder auch ohne Babyzeichensprache normal sprechen lernen. Jede Mama kann ihr Kind auch ohne Gebärden verstehen. Babyzeichen sind eine wundervolle Spielanregung, die Gebärden können (nicht müssen) ein Angebot zum ganzheitlichen Lernen sein. Sicher winken Sie mit ihrem Kind beim Verabschieden oder unterstreichen das leckere Essen mit einem „mmh lecker“ und Gesten? Das sind schon erste Babyzeichen, die Sie sicher im Alltag verwenden. Babyzeichen sind im Grunde nichts anderes als alltäglichen Gesten, nur das man diese einzelnen, durch weitere Gesten nämlich Babyzeichen ergänzen kann. Und das kann nicht nur sehr nützlich für die Eltern sein, sondern auch ganz spannend! Denn man bekommt Einblicke in die Gedankenwelt des Kleinkindes, die einem sonst verborgen blieben.

Die Kinder erinnern sich an Dinge, auf die sie gerade nicht zeigen können, aber unbedingt einen Austausch wollen. Sie sehen Bagger auf der Brötchentüte, Kühe auf drei Bergen Entfernung, Pferde im Badezimmer, Krokodile statt Palmen und und und.

Ein Kleinkind kann sich allein durch Lautsprache über all seine abstrakten Gedanken und Erlebnisse mit seinen wenigen Worten nicht mal ansatzweise so verständigen, dass ein Erwachsener konkret genau das Richtige erraten würde!!!!! Außerdem ist es für ein Kind in dem Alter noch nicht wirklich möglich so ähnlich klingende Worte, wie Sauce/Hose, Nase/Hase, Haus/Maus u.a., alleine am Klang zu unterscheiden und deren komplett verschiedene Bedeutung zu verinnerlichen. Babyzeichen schaffen da eine super „Brücke“. Weiterhin ist diese Art von Kommunikation eine spielerische aber ganzheitliche Lernform, ganz ohne Lerndruck.

Eltern sprechen automatisch langsamer mit ihrem Kind und wenden sich mehr und bewusst diesem zu. So stärken sie damit die Eltern-Kind-Bindung und nehmen eine optimale Vorbildfunktion für ihr Kind ein.

Werden die Kinder durch Babyzeichen nicht sprechfaul?

Meines Erachtens gibt es keine sprechfaulen Kinder. Kinder, die später sprechen, als der Durchschnitt entwickeln sich wahrscheinlich gerade in einem anderen Bereich (kognitiv, motorisch....) oder es liegt ein anderer Grund für das „(Noch)-Nicht-Sprechen“ vor.

Es könnte physische oder psychische Ursachen haben. Wichtig ist, das Sie als Eltern sensibilisiert sind und ihr Kind genau beobachten. Findet kontinuierlich Entwicklung statt? War das Kind länger krank? Häusliche Veränderung? Was sagt der Kinderarzt zur Entwicklung? usw.

Sprechfaul durch Babyzeichen wird ein Kind definitiv nicht. Das Kind kann mithilfe der Zeichen schon früh positive Erfahrung mit Kommunikation machen. Wenn das Kind verstanden wird, wird es Spaß an Kommunikation und Austausch entwickeln. Das Kind hat ein natürliches Mitteilungsbedürfnis, dem es mit fortschreitender Entwicklung nachgehen will. (Ein Kind das krabbelt, wird auch laufen).  Die Zeichen werden ausschließlich in Zusammenhang mit Lautsprache verwendet. So wie das Kind, die Zeichen nachahmt wird es auch zunehmend die Lautsprache nachahmen. Die Lautsprache wird immer effizienter. Das Kind möchte mit zunehmendem Alter auch mit Mama oder anderen kommunizieren, wenn es die Hände zum Spielen braucht oder Mama in der Küche (außer Sicht) ist. Wenn das Kind die Erfahrung macht, dass es ohne Zeichen verstanden wird, wird es die Babyzeichen immer weniger verwenden. Babyzeichen sind als Brücke / Entwicklungsschritt zu sehen. Die Zeichen sind weniger abstrakt wie Lautsprache und ermöglichen dem Kind Begriffe leichter zu verinnerlichen (Wortschatz wird erweitert). 

Gibt es Forschungsergebnisse über die Vorteile der Babyzeichensprache?

Sehen Sie sich zu der Frage auch die homepage www.babyzeichensprache.com an, da finden Sie ausführlichere Referenzen und links zu Forschungsergebnissen!

Susan Goodwyn und Linda Acredolo (Entwicklungspsychologinnen) haben  herausgefunden, dass Kinder, die mit Babyzeichen groß werden, früher lernen, Wörter zu verstehen, früher zu sprechen, Wörter zu kombinieren, eine bessere Sprachentwicklung haben (wie viel sie verstehen und sagen/ausdrücken können), eine bessere Lese- und Schreibfertigkeit haben, sich besser selbst wahrnehmen und über mehr Selbstbewusstsein verfügen. Außerdem haben diese Kinder bessere motorische Fertigkeiten (Arme/Hände) und eine bessere Gehirnentwicklung.

Der Kinderpsychologe Joseph Garcia stellte fest, dass ein 9 Monate altes Baby gehörloser Eltern sich bereits über Gebärden gut verständigen konnte, während andere gleichaltrige Kinder, dass nicht konnten. (Die Zwergensprache folgt seiner Linie)

Marilyn Daniels (Proffessorin für Sprachkommunikation an der Penn State Uni) erforschte und dokumentierte die positive Wirkung des Einsatzes der Gebärden bei hörenden Kindern bis ins Schulalter. Sie hat eine Studie mit Schulkindern die mit Gebärden lernen durchgeführt und rausgefunden, dass diese Kinder einen besseren Wortschatz, bessere Lese- und Rechtschreibung haben und Buchstaben besser Erkennen können.

Susan Goldin Maedow (Psychologin Uni Chicago) erforschte den Zusammenhang zwischen Geste und Sprache, Sprache und Denken. Sie fand heraus Sprache und Gestik sind untrennbar miteinander verbunden. Wir brauchen Sprache zum Denken, mit Armen und Händen helfen sich Kinder selbst, sprechen zu lernen. Der intensive Einsatz von Gesten im Alter von 14 Monaten begünstigt großen Wortschatz (neueste Studie gemeinsam mit Meredith) Michelle Anthony / Reyna Lindert ( Entwicklungspsychologinnen) haben signing smart Konzept entwickelt, dieses ist Bestandteil der Zwergensprachekurse und Elterntipps.

Dr. Mechthild Kiegelmann fand heraus, dass die Kinder einen größeren Wortschatz in der Lautsprache haben und besser flexieren können.

Sind Babyzeichensprache und Zwergensprache-Kurse Frühförderwahn?

Natürlich nicht, denn die Kurse sind ähnlich wie Krabbelgruppen- oder Musikgartenstunden zu sehen. Sie dienen in erster Linie zur Kontaktaufnahme Gleichgesinnter (Kinder und Erwachsene), die sich einmal wöchentlich treffen.

Die gemeinsame Zeit dient dem Spass haben, soziale Kontakte knüpfen, spielen, singen, toben, sich auszutauschen und sich auf ein Wiedersehen in der nächsten Woche zu freuen. Nichts anderes passiert in den Zwergensprachebabykursen. Die Zeichen, die in Lieder und Fingerspiele eingebaut sind, sind eine Anregung. Sie als Eltern entscheiden, ob sie diese in den Alltag integrieren möchten. Das Kind entscheidet, ob es sich auf diese Art Kommunikation einlässt und gegebenenfalls mit Zeichen antwortet oder sich mit Hilfe der Gebärden verständigen will.

Mit welchen Babyzeichen sollte man beginnen und mit wie vielen?

Man sollte erstmal nur mit einzelnen Babyzeichen (besser nicht mehr als sieben / acht) beginnen, die sich gut in den Alltag integrieren lassen. Welche Zeichen das genau sind, sollte jede Familie selbst entscheiden.

Dafür sollten die Familien/Betreuer usw. überlegen, welche Worte sie vielleicht besonders häufig im Umgang mit dem Kind verwenden, welche Interessen/Bedürfnisse das Kind hat, welche Mitbewohner interessant für das Kind sind, welche Zeichen für das Kind bei den Betreuern (Tagesmutter, Kita) nützlich wären usw. Solche Zeichen könnten sein: Milch, Essen,Trinken, Schnuller, Wo, Haus (für nach Hause), Katzte/Hund, Mama/Papa oder ähnliche.

Mein Baby ist jetzt vier Monate alt, kann ich schon an einem Baby-Kurs oder Workshop teilnehmen?

Wenn das Interesse gezielt an einem Babykurs besteht, würde ich Sie zunächst auf die Warteliste setzen bzw. Ihnen eine Anmeldung für den nächsten Kursstart anbieten.

Vorab würde ich Ihnen erstmal zu einem Workshop raten, um sich genau zu informieren und alle Fragen loszuwerden. Ein Austausch mit anderen Interessierten würde so ebenfalls möglich. Außerdem könnten Sie dann zu Hause spielerisch schon einmal die Babyzeichen üben. Anschließend können sie sicher einzelne Zeichen im Alltag anwenden. Ich kann Ihnen im Workshop beide Babyzeichenbücher von Vivian König zur Ansicht und zum Kauf anbieten, sie sind als Literatur für zu Hause sehr zu empfehlen.
Wenn Sie einen Workshop ablehnen, kann ich Ihnen eine Infostunde anbieten.

Kann man sich Zeichen selbst ausdenken?

Wenn zwischen Kind und Erwachsenem bereits Zeichen zur Kommunikation benutzt werden und das Kind diese fest verinnerlicht hat, würde ich empfehlen diese Gesten/Zeichen beizubehalten.

Grundsätzlich ist es nicht wirklich ratsam, sich selbst Zeichen zur Kommunikation auszudenken. Diese Zeichen dienen dann ausschließlich der Kommunikation weniger Leute innerhalb der Familie. Die Zwergensprache-Babyzeichen sind der deutschen Gebärdensprache angepasst und für alle Kinder und Familien leicht nachvollziehbar und anwendbar. Dank Vivian König kann man die Zeichen in einem ihrer Bücher
Nachschlagen und Erlernen. So ist es möglich, dass auch über die Grenzen der eigenen Familie und deren Muttersprache sich Kinder/Babys mit anderen in einer einheitlichen (Zeichen)Sprache verständigen können. So wie die Kinder die deutsche Lautsprache auch als einheitliche Sprache kennenlernen.

Wie lange braucht ein Kind, bis es sein erstes Zeichen kann?

Diese Frage kann man natürlich nicht konkret beantworten. Jedes Kind hat sein eigenes Entwicklungs- und Lerntempo. Grundsätzlich kann man wohl sagen, dass im Durchschnitt die Babys mit zunehmenden Alter schneller ihr erstes Zeichen beherrschen und zeigen. Aber selbst das ist natürlich von vielen Faktoren abhängig. Diese sind z.B.:

Wie oft wurde das Zeichen wiederholt? Welche Zeichen verwendet man? (Die, die den Erwachsenen interessieren oder die, die nah am Kind orientiert sind???) Verwendet man die Zeichen im Kontext /Alltag? Gibt es ein neues Zeichen oder viele? Welche Erfahrungen macht das Kind im eigenen Gebrauch mit Babyzeichen? Lob-Lob-Lob???? Wie konsequent werden die Zeichen vom Erwachsenen verwendet? Mit welcher Begeisterung vermittelt man dem Baby die Zeichen? Wie viele Vorbilder hat das Kind? usw.

Valid XHTML 1.0 TransitionalDie Homepage erfüllt die Richtlinien des World Wide Web Consortiums (W3C)

Links | Kontakt | Impressum